Dienstag, 29. August 2017

Angekommen - Dritte Etappe

Die dritte Etappe unserer Tour begann gestern an der Tankstelle vor der Brennerautobahn. 1,17 € für den Liter Super werden nur noch von den Preisen in Polen und Tschechien geschlagen. 

Gölfchen hatte aber auf der Strecke von Hausen nach Schönberg im Stubaital nur knappe 6,9 Liter pro 100 Kilometer verbraucht. Der Tank war nach 30 € schon voll.

Dann ging es auf die Brennerautobahn. Direkt in Schönberg ist die große Mautstelle, für die wir schon beim ADAC in Deutschland bezahlt hatten. Dort hatte der Sachbearbeiter unser Autokennzeichen eingegeben und so unsere Maut für Hin- und Rückweg gebucht. Damit fährt man locker an die Ampel der Videomaut heran und die Schranke öffnet sich. Die Maut gilt allerdings nur für den österreichischen Teil der A12. In Italien heißt die Strecke dann A22 und man muss an der Mautstation ein Ticket ziehen, ähnlich wie in einem Parkhaus.

An den Ausfahrten der Autobahnen stehen Kassenautomaten und Kassenhäuschen. Die Strecke über 160 Kilometer nach Rovereto kostete 12,60 € und wird am Tage von einem Kassenwärter mit langen Armen einkassiert. Das Stau bildende Gefummel mit den Automaten bleibt wohl der Nacht vorbehalten.


Die Raststätten sind auf der Strecke genauso überfüllt wie an der A7 und es staut sich derzeit in Richtung Süden mit aus dem Norden heimkehrenden Italienern mit Kindern und alten Leuten wie uns ohne Kinder, die den Spätsommer im Süden genießen wollen. 

Große Tafeln zeigen an, wie lang die Staus oder "hohes Verkehrsaufkommen" sind, in unserem Fall zeigte die Tafeln an, dass die Staus bis Affi reichen würden. Affi liegt liegt kurz vor Veneto, so weit mussten wir glücklicherweise nicht fahren. Dafür ging es auf der Strecke von Rovereto bis Brenzone sehr langsam voran. Besonders in den Ortschaften, die schon am Gardasee an der Strecke liegen wie Roca di Riva, dass von touristischen Fußgängern, Rad- und Rollerfahrern überfüllt ist.

20 Minuten anstehen an einer Stop-Straße

Uferstraße entlang des Gardasees - fast da


Seit gestern Abend darf sich unser Auto erst mal ausruhen, Ausflüge wollen wir erst morgen und am Donnerstag unternehmen.


Während dieser Strecke hatte ich die Dashcam mit laufen. Das Hochladen der Videos auf Youtube würde aber das WLan unserer Unterkunft überfordern. 

Sonntag, 27. August 2017

Ans Ende der A7 - Zweite Etappe

Die A7 ist die längste Autobahn Deutschlands
Sie beginnt ganz oben im Norden an der dänischen Grenze und endet bei Füssen an der österreichischen Grenze. Hinter Würzburg gibt es viele Baustellen, die Fahrbahn ist teilweise so alt, dass auf dem Seitenstreifen das Gras durch den Beton wächst. 
Unser Golf hat in diesem Jahr schon die gesamt A7 von Nord nach Süd und so ganz Deutschland durchquert.
Dach rauf

Die heutige Fahrt begann mit einigen Unterbrechungen. Zuerst war es zu warm, dann zu kalt, dann regnete es, dann wurde es wieder warm. Dazu waren die Parkplätze und Raststätten überfüllt, einmal gab es keinen Parkplatz, einmal waren zwei von drei Sanifair-Automaten defekt. 
Dach wieder runter

Hinter dem Grenzübergang geht es in Österreich es zunächst  einspurig durch die Berge. In Richtung Süden gab es einen Stau, der uns etwa eine halbe Stunde Verzögerung gekostet hat. In Gegenrichtung standen die Urlaubsrückkehrer auf vielen Kilometern.


Kurz vor Innsbruck fuhren wir dann auf die Inntalautobahn A13 und weiter auf den Abzweiger A12 in Richtung Brenner. An der Mautstation beginnt morgen die dritte Etappe in Richtung Gardasee.


Samstag, 26. August 2017

Ab in den Süden - erste Etappe

Abfahrt um 10:30 Uhr und nach 480 Kilometern Ankunft in Hausen an der A7, Abfahrt Nummer 100.



Das Hotel steht direkt neben einem 24-Stunden-Autohof, auf dem ständiges Kommen und Gehen herrscht. Faszinierend an der Tankstelle ist die Tesla Supercharger-Station plus der Ladestationen für andere Automarken. In der ersten Stunde, nachdem wir angekommen waren, luden hier vier Teslas ihre Akkus auf.

Wir sind heute die gesamte Strecke offen gefahren. Mit uns auf der Autobahn war ein alter Benz mit einem ganz ganz jungen Mann, der stolz vor sich hingrinste, einen Bambino auf einem Hänger und einen Toyota Camry, der etwa aus den 80ern stammen musste.

Das Schmankerl erwartete uns vor der Kirche Fährblick - ein Lloyd Alexander TS als Kombi. Und gleich daneben ein Baur-BMW-Cabrio, erkennbar an der Mittelholm, der wie bei unserem Golf stehen bleibt.





Morgen  geht es weiter. Wie das Frühstück war, gibt es dann auf Nachbarsgarten zu lesen. 


Dienstag, 22. August 2017

Große Ereignisse

.....werfen ihre Schatten voraus.

"So könnt Ihr doch nicht losfahren", meinte Sohn Nummer 1. 

Also musste er in der vorletzten Woche zum wohlverdienten Feierabend noch mal ran und dem Golf an der Hinterachse ein paar neue Schellen verpassen.

So gerüstet geht es in paar Tagen los auf die nächste große Tour - diesmal bis an den Gardasee, in dem Alter von Auto und Besitzer angemessenen Etappen. 










Montag, 12. Juni 2017

Schiffshebewerk Scharnebeck

Wie üblich, einer fährt, der andere knipst
Gutes Wetter und Unlust zum Kochen sind immer ein guter Grund für einen Ausflug.
Gestern ging es nach Scharnebeck an den Elbe-Seitenkanal, der die Elbe bei Artlenburg/ Lauenburg mit dem Mittellandkanal verbindet, der wiederum in die Elbe bei Magdeburg mündet. 


Parkplatz mit Ticket? Kennt man hier auch. 
In Scharnebeck steht das Schiffshebewerk, das sich immer mal wieder für einen Besuch lohnt. Auch am Sonntag herrscht dort reger Schiffsverkehr, so dass man stundenlang dort stehen und gucken könnte.  



Unten gibt es den großen Balkon mit Aussicht in Richtung Norden. Wenn man die 186 Stufen nach oben auf den Deich überwunden hat, kann man Richtung Süden weit ins Land bis hinter Lüneburg gucken. Mehr Bilder drüben bei Nachbars Garten. 

Samstag, 10. Juni 2017

Geschickt geflickt

Kleine Schäden an einem Fahrzeug können richtig teuer werden - außer man hat eine zündende Idee.

Wie es mit der Öse und der Persenning funktioniert, steht hier im Link
Nach 15 Jahren ist das Kunststoffverdeck vom Golf zwar top gepflegt, aber eine der Ösen zum Festhalten der Persenning ist im Laufe der Zeit brüchig geworden und müsste ersetzt werden. Das würde bedeuten, dass ein Sattler ein Stück Naht auftrennen müsste, eine neue Öse einsetzen und das Ganze wieder zusammen nähen müsste. Kostenpunkt nach Zeitaufwand um die 200 €. 

Dieses Eckige muss ins Runde.
Die Persenning ist für diesen Fahrzeugtyp mal vorgeschrieben worden, man kann sie nicht einfach weglassen, obwohl das Verdeck auch ohne die Persenning fest eingerastet ist und nicht mitten in der Fahrt hochklappen kann. 

Nach längerem Nachdenken mit drei rauchenden Köpfen und ein bisschen Rumprobieren haben wir nun eine Lösung für 2 € gefunden. 

Hinten Öse alt und kaputt, vorne neue Halterung


Die Öse kommt nun aus der Tiefe des Kofferraums und hält die Persenning fest. Und wenn das Dach verschlossen ist, fahren wir mit diesem leichten Schönheitsfehler umher. Wir sehen es als Gölfchens persönliche Note. 

Montag, 8. Mai 2017

Wer rastet, der rostet

Das gilt insbesondere für alte Autos und kleine Gölfchen.

Und so ging es gestern zu unserer jährlichen Frühjahrsausfahrt durch die Heide mit dem Oldtimerstammtisch.

Am Morgen trafen wir uns zunächst wie immer zu einem kleinen Frühstück mit Brötchen und Kaffee.


Zuerst gab es wie immer die Anweisungen und Zettel, wohin es ging, damit wir uns nicht verfahren. Wie man im Verlauf der Fahrt sehen konnte, hat das wie immer nicht geklappt mit dem "Nichtverfahren".

Bitte alle einmal wenden! Wie gut, dass es Rastplätze mit Auf- und Abfahrt gibt.



Morgens um 9:00 Uhr beim Treffen war es noch recht frisch, die dicken Daunenwinterjacken hängen bei Cabrio-Fahrern noch nicht im Schrank. Während der Fahrt wurde es aber noch Sonnenbrillen- und Sonnenhutwetter. 

Diesmal ging es zum Mittagessen in einen kleinen Ferienort mit einem Landgasthof, der uns ein Bratkartoffelbüffet mit Matjes, Sauerfleisch, Roastbeef und Grützwurst servierte. Die Stimmung war wie immer  schnatternd lustig.





Nach dem Mittagessen ging es ein Dorf weiter zum Trecker- und Heimatmuseum Scharnhop in Niendorf I. (Museumsbericht drüben auf Nachbarsgarten) 




Wegen der ersten richtigen Sonne in diesem Jahr schwänzten einige von uns die Vorführung und genossen die Sonne im Hof des Museums.



Gegen 16:00 Uhr trennten sich unsere Wege, einige fuhren noch zum Kuchen oder Eis essen, andere wie wir nach Hause.