Montag, 22. August 2022

Zehn Jahre Oldtimerstammtisch - Ausfahrt nach Zarrentin



Zehn Jahre sind wir nun schon alle beisammen, mal mehr, mal weniger, mal nur zu Stammtischen, mal nur zu Ausfahrten. 

Gestern waren mal wieder viele Teilnehmer dabei, die wir sonst nicht sehen. 

Laut unserem Nicht-Vereinsvorsitzenden HG waren insgesamt 66 Teilnehmer beim Essen angemeldet, plus derjenigen, die auf dem Weg nach Lauenburg und in Zarrentin noch zu uns stoßen würden, abzüglich der Beifahrer von Single-Fahrern, waren etwas über 30 Fahrzeuge dabei. 

Wir alle hatten prima Stimmung und freuten uns, wieder mal zusammen sein zu können. 




Dank des Lindner'schen Benzinrabatts musste für unsere Jubiläumsausfahrt niemand den Familienschmuck im Pfandhaus versetzen. Und auch das Essen in Zarrentin mit der sehr aufmerksamen Bedienung war mit 20 € moderat. Kaffee und Kuchen kutschierten wir bis Schloss Wotersen umher. 


Der Tag im Ablauf: 

Treffen bei Maack an einem sehr sonnigen Sonntagmorgen, es begann schon warm zu werden. 

HG ruft seine Schäfchen zusammen.



Abfahrt in Richtung Winsen und Lauenburg. Lauenburg ist derzeit die einzige östlich von Hamburg gelegene Elbquerung per Brücke im Norden. 




Um es spannend zu machen, ob wir plötzlich im kompletten  Nirgendwo landen würden, hatte Olaf Steenbock ein paar Straßen ausgesucht, über die kein Navi leiten würden. 







Schließlich kamen wir in Zarrentin an und parkten kostenpflichtig auf einem großen Parkplatz. An dem einen vorhandenen Parkautomaten staute es sich etwas. 



Am Büffet natürlich auch.



Pappsatt Aufstellung fürs Gruppenfoto. 


Statt Füße ins Wasser hängen, ging es weiter nach Schloss Wotersen







Hier wurde der Nachtisch- und Kuchenmagen befüllt. 




Unsere Wege trennten sich hier, einige fuhren direkt nach Hause, wir fuhren noch auf einen kurzen Besuch und der harte Rest saß am Abend noch vor Maacks Gasthaus für einen Absacker. 

















Montag, 14. Juni 2021

"Long time no see"

 Lange hatten wir uns nicht gesehen, viel zu lange durften wir uns nicht treffen. Das letzte große organisierte Oldtimer-Treffen, das wir besucht hatten, war tatsächlich die große Borgward-Sause im August 2019. 

Seitdem waren nach der Winterpause ab dem Frühjahr 2020 sämtliche Treffen abgesagt, sehr viele privat organisierte wie in Bleckede oder Dibbersen entfallen auch noch in diesem Jahr. Das Museum Kiekeberg hatte gestern einen Probelauf, wie man unter Pandemie-Bedingungen Menschen zusammen kommen lassen kann. 

Anstatt wie üblich bei den Kiekeberg-Treffen alle Oldtimer-Freunde aufs Gelände zu lassen, wurden diesmal Clubs und Stammtische eingeladen, so dass man einen Überblick hatte, wie viele Fahrzeuge und Personen auf dem Gelände sein würden. 

So wie "früher" trafen wir uns am Hotel Maack in Maschen und fuhren gemeinsam die kurze Strecke zum Kiekeberg. Auf dem Gelände selbst konnten wir nicht zusammen stehen, was die gute Stimmung nicht trüben konnte. Auch nicht das zunächst kühle Jackenwetter. 

Bis zum Mittag kamen die verschiedenen Gruppen und Oldtimer-Clubs an und verteilten sich großzügig auf dem Gelände, es waren etwa ein Drittel der üblichen Fahrzeuge vor Ort und sehr viel weniger Besucher. 

Hier ein paar Impressionen, über das Museum gibt es drüben auf Nachbars Garten auch mal wieder einen neuen Blogbeitrag

Verdeck zu, es ist noch kühl

Verdeck auf, die Sonne ist da 



Ein ARD-Team bei der Arbeit,
der Film kommt erst im November

Unbekannte Marke "Airborne"

Bekannte Marke Audi

Ganz alter Bekannter mit neuem Besitzer



Die einen fuhren früh weg

Die anderen kamen spät an



Tschüß, bis bald


Sonntag, 25. August 2019

Herr Borgwardt, Frau Borgward und der peinliche Moment

Große Ereignisse benötigen lange Planung.

Und ein großes Ereignis ist ein internationales Borgward-Treffen immer. Rainer Borgwardt, den wir von unserem Classic-Stammtisch kennen, hatte das Treffen für ein ganzes Wochenende nach Hamburg geholt, ein Hotel mit einem großen Parkplatz gesucht, eine Barkassenfahrt durch den Hafen arrangiert und eine Fahrt nach Lüneburg ausgetüftelt, mit der Erlaubnis bis zum Abend die Fahrzeuge auf dem Rathausplatz  zu präsentieren.
Gast aus den Niederlanden
Schickes Shirt aus Großbritannien

Und der dazugehörige Kombi

Aus der Steiermark in den hohen Norden für ein Wochenende 
Rainer kam als letztes am Rathaus an, er wollte eventuelle Liegenbleiber aufsammeln, aber alle Fahrzeuge hatten die 50 Kilometer lange Strecke von der Ballinstadt in Hamburg bis nach Lüneburg geschafft.


Lüneburg ist im Spätsommer und Herbst voll mit Touristen, die ein solchen Spektakel nicht erwartet hatten und sich wuselnd zwischen mehr als 60 Fahrzeugen bewegten. Fotografieren fast unmöglich.


Neben den vielen alten Fahrzeugen von Borgward und Hansa hatte sich ein Käfer eingeschlichen mit dem jüngsten Borgward-Besitzer des ältesten Clubs Deutschlands. Immerhin war auch der Käfer noch älter als der junge Mann mit dem Geburtsjahr 1999.


Die jüngsten automobilen Teilnehmer waren zwei Borgward, die neu konstruiert und produziert werden in China, eine schicke Homepage haben und eine Preisliste, aber nicht im Laden käuflich sind. 
Urahne und Enkel
Preise gab es dann auch noch, bevor sich die alten Karossen mehr oder weniger auf eigenen Reifen auf den Weg machten.



Nein, mit der Kutsche ist niemand nach Hause gefahren
Ach, ja... der peinliche Moment aus der Überschrift:

Wir hatten uns schon auf den Weg gemacht, nachdem wir uns von Rainer verabschiedet hatten, als jemand "Guten Tag, Frau Borgward" sagte. Ich so "Hat Rainer geheiratet?"
Es war aber die Tochter Monika des Konstrukteurs und Firmengründers Borgward, die bei jedem größeren Treffen zu Gast ist.